Freitag, 18. August 2017

Rezension "Sharj und das Wasser des Lebens"

Titel: Sharj und das Wasser des Lebens
Autor: Audrey Harings
Seitenzahl: 244
ISBN: 978-3-741208614
Einbindungsart:Taschenbuch
Preis: 13,99 €

(c) Books on demand
Zum Inhalt:
Nachdem Sharjs Eltern verstorben sind, wächst sie bei einer Pflegefamilie auf. Dort hat sie es nicht wirklich leicht, denn die Mutter bevorzugt ihre leibliche Tochter sehr deutlich. Doch Sharj ist froh, dass sie ein Zuhause hat und lebt ihr Leben, bis sie eines Tages mit ihrem besten Freund in einer fremden, fantastischen Welt landet. Dort wird sie plötzlich zur Heldin und soll den König retten. Was Sharj nicht weiß, ist dass dies noch nicht die größte Gefahr ist, in die sie sich in nächster Zeit begibt. Die geht nämlich von ihren Pflegeeltern aus, die sie loswerden wollen.

Meine Meinung:
Bei "Sharj und das Wasser des Lebens" handelt es sich um einen ersten Teil einer Kinderbuchreihe. Allerdings konnte ich nirgends eine Altersangabe finden, so dass ich nur schätzen kann, dass das Buch so ca. ab 10/12 sein wird. Dies lässt sich zumindest aus der Schriftgröße und den enthaltenen Bildern schließen.

Die Bilder sind für meinen Geschmack recht besonders und teilweise etwas kitschig. Trotzdem verleihen sie dem Buch das gewisse Etwas und man hat so ein Bild vor Augen, wie die einzelnen Personen in der Geschichte aussehen. Gerade für Kinder finde ich das immer ganz gut.

Durch die große Schriftart lässt sich das Buch recht schnell lesen und somit haben Kinder auch schnell Erfolgserlebnisse und kommen in diesem Buch recht schnell vorwärts. Die Bilder zwischendurch lockern die Geschichte ungemein auf und sorgen für ein angenehmes Lesegefühl.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und kindgerecht, allerdings muss ich sagen, dass ich bei der Story doch das ein oder andere mal erschrocken bin. Für meinen Geschmack ist die Handlung stellenweise doch recht brutal. Gerade der fiese Plan der Pflegeeltern ist wirklich heftig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich als Kind Angst bekommen hätte und nicht ruhig hätte schlafen können. Deswegen würde ich das Buch meinen Kindern auch nicht geben, so lange sie recht jung sind. Es mag zwar wirklich ziemlich kindgerecht aufgemacht sein, doch die Story finde ich doch zu brutal an einigen Stellen.

Natürlich sorgt dies auch dafür, dass das Buch recht spannend ist und man sogar als Erwachsener teilweise an den Seiten klebt. Allerdings finde ich, dass die Autorin sich hätte entscheiden müssen, ob sie will, dass vorwiegend Jugendliche und Erwachsene ihr Buch lesen, oder ob sie es einfach etwas kindgerechter aufzieht.

Fazit:
Ein Kinderbuch, das optisch durchaus etwas hermacht, mir von der Handlung her aber für 10/12-jährige Kinder etwas zu brutal ist und ich es deswegen fast eher für Jugendliche die ein bisschen älter sind empfehlen würde.

Donnerstag, 17. August 2017

Rezension "Everyday Yoga"

Titel: Everyday Yoga
Autor: Sage Rountree
Verlag: Unimedica
Seitenzahl: 155
ISBN: 978-3-94412571-8
Einbindungsart: Spiralbindung
Preis: 19,80 €

(c) Unimedica
Meine Meinung:
Yoga macht ja gefühlt irgendwie jeder, aber an mir ging dieser Trend bisher so ein bisschen vorbei. Also habe ich mir gedacht, warum nicht ein Buch dazu lesen, vielleicht hilft mir das ein bisschen, mich im Alltag mehr zu entspannen. 

Allerdings habe ich recht schnell - schon nach dem Vorwort - festgestellt, dass das Buch mit diesen Voraussetzungen nicht wirklich das richtige ist. Die Autorin schreibt nämlich gleich zu Beginn, dass dieses Buch kein Technikbuch ist. Es eignet sich also nicht dazu Yoga zu erlenen, viel mehr soll es als eine Art Menü dienen, an dem man sich entlang hangeln kann. Zum Erlernen solle man sich einen erfahrenen Lehrer vor Ort suchen. Dies war natürlich nicht unbedingt das, was ich lesen wollte, denn ich konnte bis dato absolut kein Yoga und dachte, dieses Buch könnte dabei vielleicht helfen.

Zudem merkte ich, dass das Buch sehr esoterisch ist, bzw. Yoga auf eine Art vermittelt, die für mich, die eher rational denkend ist, nicht so wirklich die passende Art ist. Alleine der Begriff "Menü" im Zusammenhang mit Yoga finde ich irgendwie komisch. Die Autorin verkauft das so, als wäre Yoga etwas absolut lebensnotwendiges. Auch das man mit "Du" angesprochen wird, ist für mich etwas irrtierend. Das mag ich irgendwie in Büchern nicht so gerne.

Natürlich gibt es dann aber trotzdem einen Praxisteil, nachdem die Autorin viel grundlegendes zum Thema Yoga erklärt hat. Die bebilderten Anleitungen können meiner Meinung nach durchaus auch von Anfängern ausgeübt werden und das auch ohne Lehrer. Man braucht halt evtl. nur die nötige Geduld. Da jede Übung mit Fotos bebildert ist, weiß man, wie sie ungefähr auszusehen hat und kann zumindest versuchen diese nachzumachen. Natürlich gibt es dabei auch Übungen, die für den Anfang viel zu schwer sind. Am Ende des Buches gibt es noch einen persönlichen Yoga-Speiseplan, heißt Vorschläge wie man jeden Tag gestalten kann, welche Übungen man sinnvoll miteinander verknüpft.

Fazit:
Ein Yoga-Buch von dem ich mir ein bisschen etwas anderes versprochen hatte. Es eignet sich trotz der gut erklärten Übungen, die alle bebildert sind, nicht für komplette Anfänger, die Yoga erstmal erlernen müssen. Natürlich können manche Übungen auch von Anfängern ausgeführt werden, aber grundsätzlich ist das eher ein Buch für Fortgeschrittene.

Rezension "Das verrückte Leben der Jessie Jefferson"

Titel: Das verrückte Leben der Jessie Jefferson
Autor: Paige Toon
Seitenzahl: 304
ISBN: 978-3-95967-023-4
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
Hier bestellen *KLICK*


(c) HarperCollins
Zum Inhalt:
Jessie lebt gemeinsam mit ihrem Stiefvater. Ihre Mutter verunglückte an ihrem Geburtstag tödlich und Jessie weiß bis heute nicht wer ihr leiblicher Vater ist. Doch nun beschließt sie, dieses Geheimnis nicht mehr auf sich beruhen zu lassen und bedrängt ihren Stiefvater so lange, bis dieser es ihr verrät. Sie erfährt, dass ein bekannter Rockstar ihr Vater ist und sie macht sich auf die Suche nach ihm. Doch diese gestaltet sich dann ganz anders, als Jessie es erwartet hätte.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, rund um die junge Jessie Jefferson. Der Klappentext verspricht eine leichte Lektüre für den Sommer und dies kann das Buch auch halten.

Zu Beginn ist das Buch natürlich noch etwas traurig und melancholisch, denn der tragische Tod von Jessies Mutter beschäftigt sowohl Jessie, als auch ihren Stiefvater. Doch sobald die Geschichte sich der Suche nach Jessies Vater zuwendet, nimmt sie an Fahrt auf. Sie nimmt den Leser mit nach Kalifornien und dort erwarten einen die ein oder andere Überraschung.

Der Schreibstil der Autorin ist super zu lesen und hat mir gut gefallen. Ich werde sicherlich auch noch irgendwann zu den weiteren Bänden greifen und diese lesen, denn wenn man eine leichte Lektüre sucht, ist man hier genau richtig.

Die Handlung selbst ist jetzt nicht besonders tiefgründig, bietet aber alles, was man sich von einer Sommerlektüre erwarten darf. Eine tolle Umgebung, romantische Gefühle und natürlich die Portion unerwartetes. Zudem gefiel mir die Protagonistin Jessie recht gut. Sie ist zunächst einmal die klassische Rebellin, was sicherlich vom Tod ihrer Mutter herrührt. Doch auch sie ändert sich im Verlauf der Geschichte und wächst an den Ereignissen, was schön zu beobachten ist.

Die Aufmachung des Buches, sprich das Cover gefällt mir allerdings nicht so gut. Zwar strahlt es definitiv das sommerliche Feeling des Buches aus, doch mir ist es eigentlich deutlich zu eintönig, weswegen ich im Laden vermutlich daran vorbei gelaufen wäre. Zudem ist lila so gar nicht meine Farbe, was es auch nicht gerade besser macht. Aber lieber ein nicht so tolles Cover und dafür einen guten Inhalt, was hier definitiv der Fall ist.

Fazit:
Bis auf das Cover gefällt mir das Buch wirklich gut. Das Thema, die Umgebung, die romantische Stimmung die Entwicklung der Protagonistin gefallen mir sehr gut und bieten tolle Unterhaltung für warme Sommertage.

Rezension "Männer Grillschule"

Titel: Männer Grillschule
Autor: Thomas Krause
Verlag: Südwest
Seitenzahl: 176
ISBN: 978-3-517-09575-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 19,99 €

(c) Südwest
Meine Meinung:
Da mein Mann gerne grillt, dachte ich sofort, dass dies das richtige Buch für uns sein könnte, als ich es gesehen habe. Die Optik vom Cover finde ich recht rustikal, was aber sehr gut zum Titel und zum Thema passt.

Das Buch beginnt mit einer sehr langen Einleitung. Hier findet man allgemeine Texte übers Grillen, aber auch viele andere wertvolle Tipps und Tricks. Der Autor beschreibt z.B. verschiedenste Brennmaterialien, welches Handwerkszeug man braucht, was es für Möglichkeiten gibt zu grillen, was für Marinaden, Grillbutter, Dips usw.

Danach folgen die Kapitel mit den Grillrezepten, aufgeteilt nach der Fleischart. Also Kuhfleisch, Schwein, Geflügel & Wild, Meeresfrüchte. Auch Vegetarierer kommen hier nicht zu kurz, denn den vegetarischen Gerichten und den Salaten und Beilagen wird ebenfalls ein ganzes Kapitel gewidmet. Auch die Desserts finden ihre Beachtung. Ich bin immer wieder überrascht, was man für süße Dinge auf dem Grill machen kann.

Die Fotos, die einige Rezepte umrahmen sind ebenfalls schön gemacht. Das Fleisch wird hier toll in Szene gesetzt. Allerdings gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto. Normalerweise stört mich das ja bei Kochbüchern, hier finde ich es aber weniger schlimm, dass es ja eigentlich "nur" um Fleisch grillen geht.

Ebenfalls erwähnt sei noch, dass sich dieses Buch wirklich explizit an Männer richtet, was ja völlig in Ordnung ist, da der Titel das ja schon verrät. Dies wird in dem Buch weiter aufgegriffen, da die Männer immer direkt angesprochen werden. Man sollte es also als Geschenk für eine Frau vielleicht nicht unbedingt in Betracht ziehen.

Aufgemacht sind die Rezepte schön klar struktruriert, was mir gut gefällt. Es ist klar ersichtlich, wie viel Zeit und welche Zutaten man braucht. Zudem ist auch die Zubereitung selbst klar erklärt und gut verständlich. Der Autor hat bei jedem Rezept noch einen persönlichen Tipp, der dieses dann abrundet.

Fazit:
Ein schönes Buch zum Thema Grillen, welches sich allerdings ausschließlich an Männer richtet. Die Fotos sind toll und die Rezepte klar strukturiert. 

Mittwoch, 16. August 2017

Rezension "Gewürze"

Titel: Gewürze - Auswählen - Kombinieren - Schmecken
Autor: Lior Lev Sercarz
VerlagDVA
Seitenzahl: 303
ISBN: 978-3-421-04066-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 29,95 €

(c) RandomHouse
Meine Meinung:
Da wir inzwischen recht viele Koch- und Backbücher, bzw. Bücher für die Küche haben sind wir immer wieder auf der Suche nach einem besonderen Exemplar. Denn mittlerweile hat man einfach ziemlich viel gesehen und viele Bücher gleichen sich dann doch sehr.

Dieses Gewürzebuch jedoch, ist mal wieder ein richtiges Schmuckstück fürs Regal und zum Durchblättern. Für alle, die sich für Gewürze interessieren, ist das das perfekte Geschenk. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Ich mag es, wenn man ein Buch so schlicht gestaltet. hier hat man einfach ein weißes Cover gewählt und darauf einzelne Gewürze platziert. So kommen diese perfekt zur Geltung.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort, einer Einleitung und noch einigen weiteren längeren Texten zum Thema Gewürze, bspw. dem Gewürzkauf, was es für Mischungen gibt, wie man Gewürze am besten aufbewahrt.

Danach folgt der größte Teil des Buches die "Gewürze von A-Z". Hierbei widmet sich jeweils eine Doppelseite einem Gewürz. Aufgebaut sind die Seiten immer gleich. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen und man erfährt ganz viel wissenswertes und weiß nach dem Lesen richtig gut über die verschiedenen Gewürze Bescheid. Die Gewürze werden in ihren verschiedenen Erscheinungsformen dargestellt. Gezeichnet, im Ganzen und gemahlen. Rezepte selbst gibt es keine, jedoch Anleitungen für Gewürzmischungen.

Im Vergleich zu z.B. "Meine Küche der Gewürze" von Alfons Schuhbeck gibt es hier weniger Hinweise wofür man die Gewürze auf gesundheitlicher Ebene benutzen kann, viel mehr ist das Buch fast ausschließlich auf die Küche ausgelegt.

Mich haben wirklich vor allem die tollen Zeichnungen und Fotografien beeindruckt. Teilweise gibt es ganze Seiten mit wirklich tollen Fotos. Auch meinem Mann gefällt das Buch wirklich gut und eigentlich ist er derjenige von uns beiden der sich super in der Küche auskennt. Da er von dem Buch überzeugt ist und es als super Ergänzung zu unseren anderen Gewürzbüchern sieht, kann es einfach nur gut bewertet werden. Ein wirklich schönes Schmuckstück für unser Kochbuchregal.

Rezension "Stories on a plate"

Titel: Stories on a plate
Autor: Florentina Klampferer
Seitenzahl: 160
ISBN: 978-3-85431-737-1
Einbindungsart: Flexocover
Preis: 19,90 €

(c) Pichler Verlag
Meine Meinung:
Heute habe ich mal wieder ein Kochbuch für euch, welches mir sehr gut gefallen hat. "Stories on a plate" ist keinesfalls ein stinknormales Kochbuch, nein hier gibt es einen ganz besonderen Schatz für jedes Küchenregal. Der Untertitel "Besondere Momente gemeinsam genießen" passt perfekt zu diesen wunderschön gestalteteten Kochbuch.

Wenn man eines darüber sagen kann, dann dass auf jeden Fall nicht an Bildern gespart wurde. Diese herrlich in Szene gesetzten Aufnahmen sind ein Genuss für die Augen. Ich persönlich kann nämlich gar nichts mit Koch- oder Backbüchern anfangen, die keinerlei bzw. kaum Bilder bieten. Denn das gibt es sogar auch heute noch. Hier ist es so, dass es immer abwechselnd Text und Bild gibt, sodass man sich wirklich nicht beklagen kann, dass man zu wenig zu schauen hätte.

Nun komme ich zu der Aufmachung des Buches bzw. der einzelnen Rezepte. Zunächst einmal gibt die Autorin einen ganz kurzen Überblick über verschiedene Abkürzungen, die sich in ihren Rezepten wiederfinden. Und dann geht es auch schon direkt los mit dem Inhaltsverzeichnis des Buches. Ob "Frühstück im Bett", "Kindergeburtstag" oder auch "Weihnachten: Ein Fest mit Familie und Freunden". Hier findet wirklich jeder etwas. Im Vorwort, welches gleich danach zu finden ist, erklärt die Autorin zudem, wie es zu "Stories on a plate" gekommen ist.

Danach findet man die Rezepte, aufgeteilt nach den jeweiligen Themengebieten, von denen ich oben schon einige Beispiele genannt habe. Jedes Kapitel beginnt mit einer Übersicht der dazu gehörigen Rezepte. Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet. Wie meistens bei Kochbüchern findet man die benötigten Zutaten auf der linken Seite und das Rezept selbst auf der rechten. Bei den Zutaten stehen teilweise noch kleine Hinweise dabei, in welcher Form man sie benötigt, was ich wirklich sehr gut finde. Auch die Zubereitungszeit sieht man auf den ersten Blick, was für mich eines der wichtigsten Dinge bei jedem Rezept ist. Oft gibt es am Ende des Rezeptes noch einen wertvollen Tipp für das Rezept.

Danach folgen immer wieder schöne Bilder der Gerichte. Diese sind hierbei nicht einfach nur abfotografiert, sondern wunderbar in einer schönen Umgebung in Szene gesetzt.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Kochbuch. Sowohl optisch, als auch inhaltlich ein absoluter Hingucker und eine Bereicherung für jedes Kochbuchregal. 

Dienstag, 15. August 2017

Rezension "Wir sind schwanger"

Titel: Wir sind schwanger
Autor: Marina Fogle/Dr. Chiara Hunt
VerlagMosaik
Seitenzahl: 256
ISBN: 978-3-442-39314-5
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 20,00 €

(c) Mosaik
Meine Meinung:
Ich habe zwar schon ein Kind, trotzdem hatte ich in meiner zweiten Schwangerschaft Lust, ein Buch zu eben jenem Thema zu lesen. Und so stieß ich auf "Wir sind schwanger", welches mir optisch sofort sehr gut gefiel. Im Untertitel heißt es "Ihr Begleiter durch Schwangerschaft, Geburt und das erste Jahr danach". Somit hat man also nicht nur in der Schwangerschaft etwas von diesem Buch, sondern auch eine ganze Weile danach noch.

Das Buch beginnt natürlich ganz klassisch mit der Schwangerschaft. Zunächst ein kurzer Überblick, wie lange diese dauert und wie groß das Baby zum jeweiligen Zeitpunkt ist. Danach bekommt jeder Monat sein eigenes Kapitel. Es wird jeweils die Entwicklung beschrieben. Zusätzlich gibt es aber noch viele andere wertvolle Tipps und Hinweise. Wie man sich fühlt, was man gegen Beschwerden machen kann, welche Beschwerdenn normal sind, was man essen kann usw. Das einzige was mich etwas irritiert hat, ist das dass dieses Buch immer von 9 Monaten spricht, dabei weiß jeder, der schon mal schwanger war, dass eine Schwangerschaft 10 Monate geht und die Woche 37-40 im 10. Monat sind.

Das Buch ist schön illustriert, immer wieder gibt es nette Bilder von Schwangeren und ihren Bäuchen, von Kindern, von den Papas usw. Hier wurde sich wirklich Mühe gegeben und viel Wert auf die Gestaltung gelegt. Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel gefällt mir gut. Es ist alles wunderbar übersichtlich gestaltet und so eignet sich das Buch bestens um mal etwas nachzuschlagen, was einen gerade interessiert. Ich selbst habe das Buch zwar einfach an einem Stück gelesen aber die Kapitel sind so gestaltet, dass man ganz einfach auch nur das lesen kann, was einen gerade interessiert.

Auch auf das Kapitel "Geburt" wird hier viel Wert gelegt. Es wird keine Möglichkeit ausgelassen und so wird die Leserin auf alle Eventualtiäten vorbereitet und weiß somit zumindest so ungefähr, was bei einer Einleitung oder auch einem Kaiserschnitt auf sie zukommt.

Manche Abschnitte fand ich zwar etwas merkwürdig und entsprachen nicht ganz meiner Vorstellung, aber ansonsten fand ich das Buch wirklich sehr schön und hilfreich. Ich denke gerade für Frauen bzw. Paare (es gibt auch ein extra Kapitel für werdende Papas), die ihr erstes Kind bekommen, ist dieses Buch wirklich toll. Es erklärt auf schöne Weise alles, was man zum Thema Schwangerschaft und Geburt wissen muss und ist so ein toller Begleiter für eine aufregende Zeit.

Fazit:
Ein optisch wirklich schön gestaltetes Buch, welches alles abdeckt, was man über Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach wissen muss. Gerade für Paare, die das erste Mal Eltern werden, empfehlenswert.

Rezension "Das Schmuse-Trost-Buch"

Titel: Das Schmuse-Trost-Buch
Autor: Antje Drössel
Verlag: Kösel
Seitenzahl: 168
ISBN: 978-3-466-34606-6
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €

(c) Kösel-Verlag
Meine Meinung:
Vom Titel her klang dieses Buch echt super und auch auf den ersten Blick fand ich es optisch echt schön. Es ist wunderbar liebevoll gestaltet. Alle Kapitel sind mit schönen Fotoaufnahmen von Babys und Illustrationen, die mir allerdings nicht so gefallen haben, untermalt.

Das Buch basiert auf dem so genannten Wellkin-Konzept, welches ich vorher so nicht kannte. Dies ist die Abkürzung für Wellness für Windelkinder. Und somit verrät ja dieses Konzept auch schon viel darüber, worum es in dem Buch geht.

Wie eben schon erwähnt sind die Illustrationen nicht so mein Fall. Die Bilder sind mir etwas zu abstrakt gezeichnet. Zudem hätte ich sie gar nicht gebraucht, da ich finde, dass die Fotos völlig ausreichen. Hier werden Baby und Mama liebevoll in Szene gesetzt. Zudem werden die Fotos dafür benutzt verschiedene Übungen zu zeigen, die man mit seinem Baby machen kann. So hat man nicht nur die schriftliche Erklärung, sondern auch eine bildliche dazu, was ich auch echt gut finde.

Manche Kapitel finde ich wirklich klasse, anderes ist mir etwas zu abgehoben. Ich finde es schön, dass verschiedene Massage-Techniken z.B. gegen Koliken aufgezeigt werden. Zudem wird viel Wert auf Rituale gelegt, die die Bindung fördern. Allerdings trifftet mir manches etwas zu sehr in die esoterische Richtung ab, was nicht so ganz mein Fall ist.

Ansonsten ist dieses Buch wirklich schön und sehr liebevoll gestaltet. Man merkt auf jeden Fall, wie viel Mühe und Liebe die Autorin in dieses Buch gesteckt hat. Die teilweise wertvollen Tipps für den Alltag mit Baby, aber auch nur für die Mama selbst, sind toll und sicher werde ich bei meinem zweiten Kind, dass bald geboren wird, einiges davon ausprobieren.

Fazit:
Ein schönes Buch, welches mir an manchen Stellen etwas zu esoterisch war, ansonsten aber schöne Tipps für die verschiedensten Massagen und Problembewältigungen enthält. Untermalt wird das ganze von wunderbaren Fotografien, die Mama und Baby toll in Szene setzen.

Sonntag, 13. August 2017

Rezension "Sie muss sterben"

Titel: Sie muss sterben
Autor: Susan Crawford
Verlag: Diana Verlag
Seitenzahl: 399
ISBN: 978-3-453-29169-0
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €

(c) Diana Verlag
Zum Inhalt: (übernommen von randomhouse.de)
Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

Meine Meinung:
Ab und an lese ich ja echt mal gerne einen guten Thriller. Zwar nicht mehr so häufig wie früher, da ich meistens zu Jugendbüchern greife, doch es kommt immer noch vor.

Hier überzeugte mich der Klappentext sofort, dass dieses Buch etwas für mich sein könnte. Dieser klang spannend, verriet aber nicht zu viel, als dass ich gleich die Lust verlor zu lesen. Auch das Cover ist recht wenig aussagekräftig, sodass man daraus nicht wirklich viel erkennen kann.

Im Gegensatz zu meinem letzten rezensierten Buch, gefiel mir hier der Schreibstil wieder richtig gut. Dieser sorgte dafür, dass ich sofort in der Geschichte drin war und kaum innehalten konnte, weil ich den Fragen aus dem Klappentext so unbedingt auf den Grund gehen wollte. Da sieht man mal wieder wie viel der Schreibstil eines Autors ausmachen kann. Das überrascht mich immer wieder.

Und auch die Protagonistin Dana gefiel mir hier weitaus besser, wie in dem zuletzt rezensierten Buch. Hier merkte ich ebenfalls sofort wieder, was es ausmacht, ob einem ein Protagonist sympathisch ist oder nicht. Ob er einem ans Herz wächst oder nicht. Ich fiebere ganz anders mit Geschichten mit, wenn ich, wie hier wieder der Fall, diesen Bezug zum Protagonisten habe. Dana ist zwar nicht so leicht zu durchschauen und natürlich fragt man sich als Leser auch, ob sie etwas mit dem Tod ihrer Nachbarin zu tun hat. Doch ich bekam trotzdem schnell einen Draht zu ihr.

Die Geschichte ist sehr spannend und als Leser weiß man oft nicht woran man ist. So viele offene Fragen, die es zu klären gibt, so viel was beantwortet werden muss. Lang bleibt man als Leser im Dunkeln. Die Autorin verrät gerade so viel, dass man unbedingt an der Geschichte dran bleiben will, aber nie zu viel. Das macht sie wirklich toll und schafft damit einen spannenden Thriller, den ich gerne gelesen habe.

Fazit:
Ein spanennder Thriller, mit einer gut ausgearbeiteten Protagonistin, der mich von der ersten Seite an fesseln und somit gut unterhalten konnte.

Samstag, 12. August 2017

Rezension "Irgendwo im Glück"

Titel: Irgendwo im Glück
Autor: Anna McPartlin
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 459
ISBN: 978-3-499-27223-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 12,99 €

(c) Rowohlt
Zum Inhalt:
Maisie musste schon viel in ihrem Leben durchstehen. Erst heiratet sie völlig überstürzt, was in einer unglücklichen Ehe endet, der allerdings zwei Kinder entspringen, die sie sehr liebt. Ihre demente Mutter muss daheim gepflegt werden, was ihr ebenfalls alles abverlangt. Doch als ihr Sohn eines Tages spurlos verschwindet, ist es endgültig um Maisie geschehen. Maisie ist völlig verzweifelt und versucht die Wahrheit über Jeremy herauszufinden. Doch damit steht sie zunächst alleine da.

Meine Meinung:
Die Autorin Anna McPartlin schreibt ja schon seit einigen Jahren recht erfolgreiche Bücher. Bisher bin ich jedoch nicht dazu gekommen, eines dieser Bücher zu lesen. Umso gespannter war ich nun, als ich "Irgendwo im Glück" in den Händen hielt.

Sowohl der Titel, als auch das Cover versprechen ja eine schöne bzw. unterhaltsame Sommerlektüre. Doch gleich auf den ersten Seiten merkte ich, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin so gar nicht zurecht komme. Und so fiel es mir wirklichl schwer, überhaupt in die Geschichte hinein zu kommen und dem Buch eine Chance zu geben. Die Seiten flogen leider so gar nicht dahin, viel mehr ging es im Schneckentempo vorwärts. Und so hatte ich keine große Motivation das Buch weiterzulesen, weswegen ich auch immer wieder etwas dazwischen schob.

Auch die Hauptperson Maisie Bean machte es mir nicht gerade leicht. Ich fand einfach irgendwie keinen Zugang, keinen Draht zu ihr. Fand sie nicht wirklich sympathisch. Bei mir macht das immer recht viel aus in Büchern, wie ich mit der Hauptperson klar komme. Finde ich sie gut, oder zumindest interessant, so fliegen die Seiten nur so dahin. Dann möchte ich unbedingt wissen, was diese Person erlebt. Doch ist es so wie hier, dann trägt die Protagonistin eher dazu bei, dass es mir noch schwerer fällt an der Geschichte dran zu bleiben.

So richtig spannend war das Buch zudem auch nicht. Natürlich ist da die Frage was mit Maisies Sohn geschah und natürlich weckt der Klappentext ein gewisses Interesse daran, herauszufinden, was passiert ist. Maisie auf ihrer Such nach Antworten zu begleiten. Doch selbst das konnte mich nicht wirklich an das Buch fesseln.

Letztendlich muss ich sagen, dass ich das Buch schlicht und einfach ok fand. Nicht mehr und nicht weniger. Es war nicht wahnsinnig schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Und so wird es wohl eine Geschichte sein, die mir nicht lange in Erinnerung bleiben, die wohl leider schnell vergessen sein wird.

Fazit:
Ein durch und durch mittelmäßiges Buch. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig gut. Nichts, an das ich mich lange erinnern werde.

Rezension "Der Sommer, der uns trennte"

Titel: Der Sommer, der uns trennte
Autor: Cat Jordan
Seitenzahl: 304
ISBN: 978-3-95967-037-1
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
Hier bestellen *KLICK*


(c) Harper Collins
Zum Inhalt:
Middie und Nate sind ein Herz und eine Seele. Sie planen ihre gemeinsame Zukunft, College, Ehe, Kinder. Als Nate beschließt für ein Jahr wegzugehen fällt das Middie extrem schwer, doch sie klammert sich an den Gedanken, dass ein Jahr doch eigentlich gar nicht so lange ist und sie sich bald wiedersehen werden. Sie ahnt gar nicht, wie sehr sie sich mit dieser Annahme täuscht. Denn Nate wird plötzlich vermisst und Middie fühlt sich von allen alleine gelassen. Nur Lee, Nates bester Freund steht ihr bei und die beiden kommen sich nach und nach näher.

Meine Meinung:
Zunächst einmal zum Cover. Das finde ich wirklich schön. Die Farben sind gedeckt, doch das passt irgendwie zur Geschichte. Und auch das Paar vorne drauf passt perfekt ins Gesamtbild. Ein schönes Cover, welches Lust macht, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Als ich begann zu lesen, gefiel mir sofort der Schreibstil der Autorin. Auch dieser passt perfekt in den Sommer, zu einer sommerlichen Geschichte. Auch wenn der Hintergrund der Geschichte natürlich alles andere als harmonisch ist. Doch der Beginn ist zunächst einmal einfach nur schön. Als Leser lernt man Middie und Nate kennen und versteht schnell, wie sehr die beiden sich lieben und dass sie einfach füreinander geschaffen sind. Umso schlimmer ist die Vorstellung, dass Nate tatsächlich im Verlauf der Geschichte plötzlich verschwindet.

Harper Collins hat mit seiner Young Adult Reihe eine tolle Reihe aus dem Boden gestampft. Dies beweist dieser Titel einmal mehr. War ich schon einige Male enttäuscht von Büchern von Harper Collins (vor allem von denen von Mira Taschenbuch), so sind die aus der Reihe Young Adult jedes Mal ein echter Volltreffer.

Die Charaktere gefallen mir hier sehr gut. Wie oben schon beschrieben sind Middie und Nate ein tolles Paar. Natürlich ist der Beginn dadurch auch ein wenig kitschig, doch ich finde die Portion an Kitsch hält sich in Grenzen und trifft genau das richtige Maß. Auch einzeln für sich genommen, sind beides tolle Charaktere, denen man gerne dabei zusieht, wie sie wachsen und sich verändern, wie sie miteinander umgehen und wie sie einzeln handeln.

Natürlich wird die Geschichte dann auch ein wenig spannend. Man fragt sich als Leser, ebenso wie Middie, was wohl mit Nate geschehen ist. Warum verschwindet er plötzlich spurlos. Und dann kommt Lee ins Spiel und diese dritte Komponente macht die Sache erst so richtig interessant. Es ist spannend zu beobachten, wie Middie und Lee in ihrer Sorge um Nate zusammenwachsen und sich immer näher kommen. Diese Geschichte bietet dadurch Wendungen und Ereignisse, mit denen man zu Beginn so nicht rechnet.

Fazit:
Ein tolles Buch, spannendes Buch. Genau das richtige für den Sommer - auch für verregnete Sommertage. Das Cover finde ich persönlich klasse und die Charaktere, deren Entwicklungen und die komplette Story ist wirklich toll.

Samstag, 5. August 2017

Rezension "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs"

Titel: Drachenreiter - Die Feder eines Greifs
Autor: Cornelia Funke
Verlag: Dressler 
Seitenzahl: 414
ISBN: 978-3-7915-0011-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €

Achtung: Da es sich bei diesem Buch um einen zweiten Teil handelt, kann die Rezension Spoiler enthalten.

(c) Dressler
Zum Inhalt:
Die Helden aus "Drachenreiter" sind zurück. Ben und Barnabas werden dieses Mal vor eine besonders schwierige Mission gestellt. Sie müssen die letzten drei Pegasusfohlen retten und dafür sorgen, dass die geflügelten Pferde nicht aussterben. Sie machen sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Greif, denn sie brauchen seine Feder. Doch ob er ihnen helfen wird?

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich den ersten Teil selbst gar nicht gelesen haben. Jedoch habe ich schon einige andere von Cornelia Funke gelesen und kann auf jedne Fall sagen, dass sie toll schreiben kann.

Zudem gefällt mir bei "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs" das Cover wirklich sehr gut. Geeignet ist das Buch für Kinder ab 10-12. Auch im Hinblick auf die Altersangabe finde ich das Cover wirklich gut geeignet. Auch innen gibt es recht viele Bilder zu sehen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Bild und auch sonst sind viele Seiten wirklich schön verziert.

Aus meiner Zeit als Buchhändlerin weiß ich noch sehr genau, wie beliebt schon der erste Teil aus der Drachenreiter-Reihe war. Und so finde ich es klasse, dass sich Frau Funke nun dazu entschieden hat, einen zweiten Teil nachzulegen.

Wie man es von ihr gewohnt ist, überzeugt sie auch hier mit ihrem leichten und super zu lesenden Schreibstil. Frau Funke beherrscht es perfekt damit genau die Zielgruppe zu treffen. Sie passt ihren Schreibstil immer dem jeweiligen Alter an. Auch hier merkt man, dass sie 10-jährige vor Augen hatte, als sie das Buch geschrieben hat.

Beschweren kann man sich auch nicht über mangelnde Spannung. Natürlich merkt man als Erwachsener, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt, doch auch dafür ist der Grad der Spannung perfekt. Kinder, die gerne in eine fantastische Welt abtauchen, sind hier genau richtig. Und das im Übrigen, egal ob es Jungen oder Mädchen sind. Ich freue mich schon, wenn meine Kinder groß genug sind um von den Geschichten von Cornelia funke verzaubert zu werden.

Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil aus der Drachenreiter-Saga. Cornelia Funke kann einfach schreiben, egal ob für Jugendliche oder hier für Kinder. Sehr empfehlenswert für alle Kinder ab 10.

Montag, 24. Juli 2017

Rezension "Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt"

Titel:Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
Autor: Emily Bold
Verlag: Montlake
Seitenzahl: 298
ISBN: 978-1-503-94046-8
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

(c) Montlake
Zum Inhalt:
Amy Bishop hat die marode Pralinenfabrik ihres Großvaters geerbt. Sie tut alles dafür um diese zu erhalten, leider ist das schwieriger als gedacht. Denn ihre kleine Fabrik steht kurz vor der Übernahme durch ein großes Unternehmen. Dafür soll der unsymapthische Wirtschaftsberater Ryan sorgen. Amy versucht mit allen Mitteln dagegen zu halten, doch sie merkt auch, dass Ryan sie auf eine Art berührt, wie er es eigentlich nicht sollte. Sie wehrt sich mit aller Kraft und plötzlich steht sie vor der Entscheidung Liebe oder Firma.

Meine Meinung:
Ein Buch dessen Titel mir sehr gut gefällt. Das Cover hingegen finde ich recht belanglos. Im Laden hätte ich wohl kaum zu diesem Buch gegriffen.

Der Klappentext verspricht eine schöne Geschichte, deren Ausgang man schon etwas erahnen kann. Eigentlich mag ich solche vorhersehbaren Bücher ja so gar nicht, aber ich finde manchmal braucht man genauso eine Wohlfühlgeschichte um vom stressigen Alltag abschalten zu können.

Und genau das bietet dieses Buch. Nicht mehr und nicht weniger. Die Vorhersehbarkeit ist nicht nur durch den Klappentext gegeben sondern auch grundsätzlich ein Teil der Geschichte. Bei vielen Szenen war mir einfach klar, wie diese wohl ausgehen werden. Dadurch verliert die Geschichte natürlich in gewisser Form auch an Reiz, wenn man oft schon ahnt, wie eine bestimmte Szene weitergehen wird.

Die Protagonisten waren mir so halbwegs sympathisch. Amy ist recht naiv, dabei aber sehr liebenswert und kampfeslustig. Tut sie doch alles dafür, die Firma ihres Großvaters zu erhalten. Ryan hingegen ist, vor allem zu Beginn, zunächst einmal der Kotzbrocken vor dem Herrn. Er hat wirklich nichts liebenswertes an sich und man möchte im Stellenweise am liebsten an die Gurgel gehen. Doch dies ändert sich im Verlauf der Geschichte, denn natürlich steckt hinter dieser harten Schale auch ein sehr weicher Kern.

Und so ist es als Leser schön zu beobachten, wie sich Amy und Ryan annähern und sich dabei der Charakter der beiden Protagonisten formt. Sie verändern sich und wachsen mit der Geschichte und so etwas finde ich immer gut. Protagonisten die blass und auf der Stelle stehen bleiben, kann ich überhaupt nicht leiden.

Dieses Buch ist definitiv keine hohe Lektüre, von der man sich viel versprechen sollte. Wenn man aber nette Ablenkung für einen Tag im Liegestuhl sucht und dabei vielleicht sogar noch ein Stück Schokolade parat hat, so ist dieses Buch genau das richtige.

Fazit:
Eine nette Geschichte, zweier Protagonisten, die im Verlauf der Geschichte mit- und aneinander wachsen, deren Handlung aber recht vorhersehbar ist.

Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension "Meloneneis-Sommer"

Titel: Meloneneis-Sommer
Autor: Lucinde Hutzenlaub
Verlag: cbj
Seitenzahl: 223
ISBN: 978-3-570-22589-9
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 7,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Suki muss mit ihren Eltern in den Urlaub fahren und das auch noch drei Wochen lang. Dazu hat sie überhaupt keine Lust. Obwohl es Sardinien ist, würde sie ihre Zeit viel lieber mit ihren Freundinnen verbringen. Zu allem Übel muss sie auch noch ihre Schwester und deren beste Freundin ertragen. Als sie Paolo kennenlernt ist dieser zunächst ziemlich abweisend, doch das ändert sich schnell und plötzlich ist der Urlaub für Suki gar nicht mehr so schlimm, wie zu Beginn.

Meine Meinung:
Dieses Buch klang nach einer netten Sommerlektüre. Der Titel, das Cover, die Handlung, alles klang nach einer perfekten Lektüre für den Sommer. Auch der geringe Umfang des Buches ließ auf kurzweilige Unterhaltung schließen.

Geeignet ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren und damit ist die Zielgruppe glaube ich ganz gut getroffen. Mir gefiel der Schreibstil der Autorin zwar ganz gut, doch die Handlung konnte mich nicht so richtig packen. Ich finde, dass es sich hierbei eher um ein Kinderbuch, als um ein Jugendbuch handelt, was man auch an einigen Stellen deutlich merkt. So ist die Geschichte doch sehr leicht geschrieben, es passiert wenig, sie hat wenig Tiefgang.

Suki bringt die Probleme mit, die für dieses Alter typisch sind, sie ist das ein oder andere Mal zickig und handelt eben typisch für dieses Alter, was ich auch genau richtig finde. Hutzenlaub hat hier eine authentische Persönlichkeit geschaffen, mit der sich Kinder in diesem Alter sicher gut identifizieren können.

Was mich etwas gestört hat ist der gewollt lustige Schreibstil. Ansich ist der Schreibstil der Autorin gar nicht schlecht, doch an manchen Stellen hatte ich das Gefühl sie möchte unbedingt etwas schlagfertiges, etwas lustiges einbauen, sodass ich nur die Augen rollen konnte. Ich denke aber auch, dass Kindern das vermutlich nicht auffallen wird.

Die sommerliche Geschichte ist tatsächlich gut geeignet als Strandlektüre, auch wenn sie mich nicht komplett überzeugen konnte. Ich lese ja eigentlich total gerne Jugendbücher, doch wie oben schon erwähnt, ist dieses Buch einfach sehr deutlich eher für jüngere geeignet und konnte mich somit nicht ganz überzeugen. Als nette Lektüre für Zwischendurch, vor schöner Kulisse allerdings sehr gut geeignet.

Fazit:
Ein nettes Buch für Kinder ab 11, das perfekt für den Sommerurlaub ist, mir aber etwas zu belanglos war. Für die angegebene Zielgruppe jedoch perfekt.

Rezension "Dirty Rowdy Thing"

Titel: Dirty Rowdy Thing
Autor: Christina Lauren
Seitenzahl: 299
ISBN: 978-3-95649-582-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier bestellen *KLICK* 

 

(c) Harper Collins
Zum Inhalt:
Harlow und Finn. Ein eigentlich ungleiches Paar, das spontan beschließt in Vegas zu heiraten. Doch nach dieser spontanen Blitzehe und einer heißen Nacht ist es auch schnell wieder vorbei mit ihnen. Harlow weiß genau, dass Finn ihr nicht gut tut, ist er doch alles andere als ein netter Mensch. Doch im Bett hat sie sich selten so gut gefühlt, wie mit ihm. Und so ist sie in einem riesigen Zwiespalt, als Finn irgendwann wieder bei ihr auftaucht. Auch Finn ist eigentlich nur auf der Suche nach einem Abenteuer, doch plötzlich merkt er, dass Harlow auch noch ganz andere liebenswerte Seiten hat.

Meine Meinung:
Puh, also dieses Buch ist sicher nichts für prüde Menschen und ich muss sagen, dass ich froh bin, dass ich es nicht in der Bahn oder sonst irgendwo öffentliches gelesen habe. Denn auch wenn ich schon einige Bücher in die erotische Richtung gelesen habe, so hat mir dieses doch einige Male die Schamesröte ins Gesicht getrieben.

Ich hatte stellenweise das Gefühl ich lese einen Porno. Ich habe Shades of Grey zwar nicht gelesen, aber so ein bisschen das Gefühl, dass das echt Kindergarten gegen dieses Buch ist. Die Szenen sind zwar nicht besonders heftig, aber die Handlung die zwischen den expliziten Szenen stattfindet ist ziemlich minimiert. Es geht wirklich hauptsächlich um das Eine. Dies lässt sich zwar schon ein bisschen aus dem Klappentext erahnen, doch ich finde es immer schade, wenn ein Autor meint, es reicht, mit vielen Sexszenen zu punkten und dabei die Handlung vergisst.

Ich mag Bücher einfach lieber, die eine spannende Handlung und dann immer wieder ab und zu erotische Szenen bieten, viel lieber. Und so war mir das hier doch ein wenig zu viel des Guten. Wer aber auf der Suche nach einem Porno in Buchform ist, der ist hier genau richtig.

Die Charaktere lassen leider sehr an Tiefe vermissen, was aber natürlich auch der recht spärlichen Handlung geschuldet ist. Zwar passt das Pärchen ganz gut zusammen und auch die Entwicklung die die beiden zusammen nehmen ist ganz nett zu beobachten, aber mehr halt auch nicht.

Dieses Buch wird definitiv keines sein, welches mir in irgendeiner Form im Gedächtnis bleiben wird. Dafür war es einfach zu flach und seicht und konnte nicht mit einer spannenden Handlung punkten.

Fazit:
Eine Geschichte, welche quasi einen Porno in Buchform bietet. Leider bleibt dadurch die Handlung sehr auf der Strecke und so konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

Samstag, 22. Juli 2017

Rezension "Willkommen in Night Vale"

Titel: Willkommen in Night Vale
Autor: Joseph Fink & Jeffrey Cranor
Verlag: Klett-Cotta
Seitenzahl: 378
ISBN: 978-3-608-96137-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 19,95 €
Hier bestellen *KLICK*
Bezogen über: Blogg dein Buch

(c) Klett-Cotta
Zum Inhalt:
Night Vale ist eine merkwürdige Stadt. Hier geschehen merkwürdige Dinge, die sich keiner so genau erklären kann. Hier gibt es sogar Aliens und Geister. Und als wäre das nicht alles merkwürdig genug gibt es auch noch das mysteriöse Pfandleihaus von Jackie. Diese gibt ihren Kunden die merkwürdigsten Dinge für das was sie verpfänden. Eines Tages bekommt sie jedoch etwas sehr merkwürdiges und steht vor einem Rätsel.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich gar nicht weiß, was ich mir von dem Buch eigentlich versprochen habe. Aber schon auf den ersten Seiten merkte ich, dass das Buch so gar nicht mein Fall ist - leider.

Ich lese ja zur Zeit sowieso recht wenige Fantasygeschichten und selektiere deswegen eigentlich recht gut, was dieses Genre angeht. "Willkommen in Night Vale" war mir von Anfang an aber zu abgefahren, zu merkwürdig.

Der Schreibstil der Autoren ist zwar gar nicht mal so schlecht, doch die Geschichte konnte mich schon von Beginn an nicht packen und so war ich schnell nur noch genervt von dem Buch, was sich leider auch über die restliche Zeit nicht wirklich legte. Die Geschichte war so merkwürdig, dass ich stellenweise wirklich mit den Augen rollen musste und es mir schwer fiel dem Buch eine echte Chance zu geben.

Auch Spannung kam dadurch nicht wirklich auf, was wirklich schade ist. Natürlich kann man aus dem Klappentext schon erkennen, dass es sich hierbei um ein recht spezielles Buch handelt. Doch irgendwie hatte ich vielleicht zu viele Erwartungen an das Buch. Irgendwie habe ich das falsche erwartet, denn Klett-Cotta macht, zumindest qualitativ, wirklich sehr gute Bücher, die sich oft uneingeschränkt weiter empfehlen lassen.

Ich denke auch diese Geschichte wird ihre Leser haben und finden, was auch berechtigt ist. Denn qualitativ passt sie absolut ins Programm von Klett-Cotta. Sie konnte nur meinen Geschmack einfach gar nicht treffen und so kann ich zumindest von meinen persönlichen Interessen her keine Empfehlung aussprechen. Wer aber gerne verrückte, kuriose Geschichten liest der ist hier genau richtig.

Fazit:
Leider ein Buch, das meinen Geschmack überhaupt nicht treffen konnte, da es mir einfach zu abgedreht war. Es wird aber sicherlich vielen gefallen, die gerne verrückte Fantasygeschichten lesen.

Dienstag, 18. Juli 2017

[Off-Topic] Als Mama-Reporter unterwegs - Petit Bateau Blindtest - Abschlussbericht

Neulich habe ich euch schon von meiner Mission als Mama-Reporterin *KLICK* erzählt. Heute kommt nun der Abschlussbericht zum Body-Blindtest von Petit Bateau.

Nachdem ich alle drei Bodys ausgiebig und gleichmäßig getestet habe, habe ich auch ein eindeutiges Ergebnis welcher mir bzw. uns am besten gefällt. Flecken haben sie nach den Härtetests alle behalten, was mich aber gar nicht wundert, da da wirklich heftiges Zeug dabei war :D Allerdings werde ich sie nun nach dem Test nochmal speziell behandeln, in der Hoffnung, dass die Flecken noch ein wenig besser rausgehen, als mit einem normalen Waschgang.

Allerdings ist dieser Punkt neben dem Ziehtest (nehmen die Bodys nach kräftigem Auseinanderziehen wieder ihre ursprüngliche Form an) der einzige Punkt, in dem alle drei Bodys gleich abschneiden. Auch beim Zieh-Test nimmt keiner der drei seine Form wieder komplett ein. Beim Waschen sind alle minimal eingelaufen, der grüne jedoch am wenigsten, der blaue am deutlichsten.

Die Knöpfe sind vor und nach dem Waschen bei Rot und Grün leicht zu öffnen. Bei Blau vor dem Waschen schwerer als nach dem Waschen. Allerdings muss man hier noch dazu sagen, dass der rote Body recht kleine Knöpfe hat, was ihn unserer Erfahrung nach anfälliger fürs Reißen macht, was immer etwas ärgerlich ist. Bisher ist in der Hinsicht natürlich noch nichts passiert, allerdings ist das vermutlich eine Schwachstelle des roten Bodys.

Die Nähte sind beim grünen Body nicht kratzig, beim roten etwas und beim blauen doch ziemlich deutlich. Die Ausschnitte sind bei allen drei Bodys ähnlich groß, sodass ein Babykopf super durchpasst. Der blaue hat einen Knopf am Ausschnitt, was ihn unserer Erfahrung nach etwas unflexibler in der Dehnbarkeit macht, als ohne. Der grüne und der rote haben keinen Knopf und lassen sich wunderbar dehnen.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich auch nach den Tests mein erster Eindruck bestätigt hat. Von Anfang an fand ich den grünen Body am angenehmsten zum Anfassen und auch am Hochwertigsten. Dieser Eindruck lässt sich auch jetzt am Ende und durch das Vergleichen aller anderen Punkte auf jeden Fall bestätigen. Der rote wirkte von Anfang an vom Stoff her am "billigsten" und leider hat sich auch dieser Eindruck in allen Punkten bestätigt. Und so sieht meine abschließende Rangfolge wie folgt aus:

Platz 1 (4 Sterne): grüner Body
Platz 2 (2-3 Sterne): blauer Body
Platz 3 (1 Stern): roter Body

Abschließend habe ich noch einige Bilder der Testaktion für euch






Der Test hat echt viel Spaß gemacht und hat uns nochmal gezeigt, was so ein Body im Laufe seiner Lebenszeit so alles aushalten muss.

Sonntag, 9. Juli 2017

[Off-Topic] Als Mamareporter unterwegs - Petit Bateau Blindtest - Zwischenbericht

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal etwas ganz anderes als Bücher für euch. Wie einige von euch vielleicht wissen, habe ich ein kleines Kind, das mittlerweile ungefähr eineinhalb Jahre alt ist. Da ich im Moment mit dem zweiten Kind schwanger bin, hat mich meine Frauenärztin auf die Seite "mamareporter" aufmerksam gemacht. Kennt ihr die schon? Falls nicht, schaut unbedingt vorbei *KLICK* Hier gibt es regelmäßige Tests für werdende Mamas und Mamas, die total interessant sind. Mal sind es Kinderwägen, mal Klamotten, mal Nahrung für Babys und Kleinkinder. Diese Tests sind allesamt kostenlos und man darf die Sachen natürlich behalten.

Vor kurzem wurde ich für meinen ersten Test für mamareporter ausgewählt. Ich darf bei einem Body-Blind-Test mitmachen. Dieser wurde von der Marke Petit Bateau ins Leben gerufen. Hierfür erhielt jede Testerin ein dickes Paket zum Testen. Dies enthielt drei Bodys, bei denen die Marken unkenntlich gemacht wurden und jede Menge Produkte, vor allem von Hipp, mit denen man die Bodys nach herzenslust einsauen darf und soll um zu schauen, wie alltagstauglich die Bodys sind. Zudem soll man die Bodys grundsätzlich nach ihrer Qualität beurteilen. Natürlich wird es am Ende auch einen Abschlussbericht von mir geben, aber noch befinde ich mich mitten in der Testphase. Ich dachte aber, ich berichte euch schon mal zwischendurch, wie der Stand der Dinge ist.

Bodys vor dem Test
Testrunde 1
Testrunde 1
Nach dem ersten Wasch- und Trocknergang

Testrunde 2
Testrunde 2

 In der ersten Testrunde habe ich lediglich drei Produkte verwendet, da es mir unrealistisch vorkommt, alle Produkte gleichzeitig auf die Bodys zu schmieren. Ein roter Hippie, eine Flasche Milch und Heidelbeerrreiswaffeln fanden ihren Platz auf den bis dahin schön weißen Bodys. Danach durften sie bei 60 Grad mit dem mitgelieferten Waschmittel in die Wäsche und danach im Trockner trocknen. Als wir die Bodys dann wieder trocken in der Hand hatten, war ich zunächst sehr überrascht, denn ich konnte nur auf einem deutlich ersichtliche Flecken erkennen. Die anderen beiden wirkten auf den ersten Blick sauber. Doch als ich sie ins Licht hielt waren dann auch hier Restflecken zu erkennen. Dies wunderte mich aber nicht besonders, da Heidelbeere und rote Früchte ja wirklich hartnäckig sein können. Und dafür sind die Bodys wirklich sehr sauber geworden.

In der zweiten Runde wurde ich etwas mutiger und die Bodys durften in etwas mehr Dingen "baden. Bunte Filzstifte, ein gelber Hippie, Feuchttücher, Wundschutzcreme und Hipp Kinderknabbersternchen durften dieses Mal auf den Bodys Platz nehmen. Wie gut diese Dinge rausgingen werde ich euch beim nächsten Bericht erzählen, denn aktuell befinden sich die Bodys noch auf dem Weg in die Wäsche. Dieses Mal dürfen die Bodys dann lufttrocknen. Ich bin gespannt.

Freitag, 7. Juli 2017

Rezension "Eiszeit"

Titel: Eiszeit
Autor: Shelly Kaldunski
Verlag: Südwest
Seitenzahl: 112
ISBN: 978-3-517-09531-8
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €

Meine Meinung:
Seit ich eine Eismaschine besitze haben wir schon das ein oder andere Mal selbst Eis gemacht. Dies ist gar nicht immer so einfach. Man muss die richtige Konsistenz und den richtigen Geschmack treffen. Und so bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten und Büchern, bis ich das perfekte Eis hinbekommen habe.

Auch hier gefällt mir die Optik des Buches sehr gut. Schon das Cover macht, wie ich finde, einiges her. Es ist so ein bisschen auf altmodisch gemacht, was mir sehr gut gefällt.

Beim ersten Durchblättern dachte ich zunächst, dass es nur Rezepte mit rohem Ei gibt, was ich etwas schade finden würde. Da ich gerade schwanger bin, dürfte ich das gar nicht essen und auch sonst finde ich es gut, wenn man eine Alternative zu rohem Ei hat. Allerdings habe ich im weiteren Verlauf festgestellt, dass es auch in diesem Buch durchaus Rezepte ohne rohes Ei gibt. Ein Großteil ist zwar schon mit rohem Ei und hier hätte ich mir dann auch gewünscht, dass explizit auf Alternativen hingewiesen wird, aber da es auch einige Rezepte ohne gibt, finde ich das ganz in Ordnung.

Das Buch enthält nicht nur Rezepte für Eiscreme. Es gibt auch Rezepte für Frozen Yogurts, Sorbets und Toppings. Diese sind alle jeweils mit schönen ansprechenden Bildern untermalt.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einleitung, die einen Überblick über die verschiedenen Eissorten enthält. Zudem gibt es ein Eis-ABC, welches einige nützliche Informationen enthält. Auch das richtige Zubehör bekommt eine eigene Seite. Hier werden vor allem die verschiedenen Eismaschinen vorgestellt, was ich sehr nützlich finde, da es da doch gravierende Unterschiede gibt. Die nächste Seite gibt einen kurzen Überblick wie Eis überhaupt gemacht und gelagert wird. Zudem gibt es Vorschläge was man für pikante und süße Mischungen selbst machen kann. So bekommt man die nötige Inspiration für viele weitere Ideen.

Die Rezepte selbst sind alle nach dem gleichen Schema aufgebaut. Das Rezept befindet sich auf der einen, das passende Foto auf der anderen Seite. Die Zutaten sind schön übersichtlich aufgeführt, zudem erfährt man, was man für eine Menge an Eis enthält. Alle wichtigen Hinweise sind zudem oben oder an der Seite aufgeführt, so kann man sie nicht übersehen.

Fazit:
Ein super schön aufgemachtes Eisbuch, welches verschiedenste Rezepte für Eis und Sorbets aber auch für Hippen und Co. enhält.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Rezension "Scherbenkind"

Titel: Scherbenkind
Autor: Britt Reißmann
Verlag: Diana
Seitenzahl: 447
ISBN: 978-3-453-35874-4
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Verena Sander ermittelt in Stuttgart. Ein mysteriöser Anruf eines Kindes stellt die komplette Polizei vor ein scheinbar unlösbares Rätsel. Das Kind gibt Hinweise auf einen Toten, die aber nichts konkretes beinhalten. Zudem ist das Kind unauffindbar, der Anruf kam von einer öffentlichen Telefonzelle. Die Kommissarin steht vor einem Rätsel. Nachdem auch noch eine junge Frau stirbt und das alles irgendwie zusammenhängt, muss sich Verena Sander beeilen um schlimmeres zu verhindern.

Meine Meinung:
Ein Regionalkrimi. Hin und wieder lese ich so etwas echt gerne. Und da ich selbst aus Stuttgart komme, war dieser hier genau richtig.

Es macht einfach manchmal großen Spaß in Bücher abzutauchen, deren Umgebung man kennt. Es ist toll zu beobachten, wo die Kommissare ermitteln, da ich an den meisten Stellen selbst auch schon war und so ein genaues Bild vor Augen hatte. Dies gibt der ganzen Geschichte einen sehr realistischen Charakter. Man hat das Gefühl, der Fall ist genauso passiert und nicht nur reine Fiktion. Man merkt zudem, dass die Autorin bei der Mordkommission Stuttgart arbeitet. Da ihre Erfahrungen und Erlebnisse in die Geschichte einfließen, verleihen sie dieser eine Form von Authentizität, die man als "normaler" Autor so wohl nicht hinbekommt.

Reißmann schafft es von der ersten Seite an zu fesseln und eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Durch die bekannte Umgebung und Reißmanns packenden Schreibstil, war ich sofort in der Geschichte drin. Ich muss zugeben, dass ich den Beginn zunächst etwas verwirrend fand, doch eigentlich mag ich so etwas ganz gerne. Man weiß einfach zunächst nicht, worauf der Autor hinaus will und das ist ein großartiges Gefühl. Dies vermittelt eine Form von Spannung, die mir total gut gefällt. Ich mag es, wenn ich möglichst lange im Dunkeln gelassen werde, was die Auflösung angeht und auch Reißmann schaffte es hier, mich zu überraschen und nie zu viel zu verraten.

Die Kommissarin Verena Sander mochte ich ebenfalls sehr gerne. Eine bodenständige Frau, die einem als Leser sehr schnell ans Herz wächst und mit der man unglaublich mitfiebert.

Reißmann hat hier eine packende Story geschaffen, die auch im Klappentext kaum etwas verrät. Gerade genug, um neugierig auf die Geschichte zu werden, gerade genug, um das Buch unbedingt lesen zu wollen. Doch nicht so viel, dass man in irgendeiner Form ahnt, worauf das Buch hinauslaufen könnten. Das ist wirklich großartig gemacht.

Fazit:
Dies wird sicher nicht mein letzter Regionalkrimi von Britt Reißmann bleiben. Ihre Beschreibungen von Stuttgart und ihre packenden Handlung sind sicher für jeden, der gerne Thriller liest ein Genuss - egal ob man aus Stuttgart kommt oder nicht.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Rezension "Die Bücherfreundinnen"

Titel: Die Bücherfreundinnen
Autor: Jo Platt
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 380
ISBN: 978-3-499-26886-1
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier bestellen *KLICK*


(c) Rowohlt
Zum Inhalt:
Alice, Miriam, Sophie und Abigail haben zusammen einen Bücherclub. Sie lesen Bücher und sprechen danach darüber. Eigentlich gehörte auch Lydia zu ihnen, doch diese starb drei Jahre zuvor an Krebs. Seitdem ist ihr Witwer Mitglied im Bücherclub. Gemeinsam verarbeiten sie den Schmerz um Lydias Verlust und mit der Zeit geht es allen besser. Doch Alice fehlt immer noch der eine Mann in ihrem Leben und ihre Freundinnen versuchen alles, damit auch sie ihr Glück findet. Und manchmal muss man dafür ja gar nicht so weit weg zum Suchen, wie man denkt.

Meine Meinung:
Nachdem der letzte Frauenroman, den ich besprochen habe, eine absolute Katastrophe war und eher in die Rubrik Zeitverschwendung fällt, kann ich euch heute wieder einen echt schönen Roman vorstellen.

Ich denke hier geht es vielen von euch ähnlich wie mir. Ich mag einfach Bücher, in denen es um Bücher geht. Man fühlt sich irgendwie sofort Zuhause und das Buch strahlt etwas total Vertrautes aus. Deswegen sorgte gleich der Titel dafür, dass ich dieses Buch lesen wollte. Zugegeben, eine Krebserkrankung hätte jetzt nicht unbedingt Thema der Geschichte sein müssen, da ich damit im privaten Umfeld schon zu viel und zu lange konfrontiert wurde. Doch da die Krankheit nicht im Vordergrund steht, man nicht mitbekommt wie Lydia leidet und eher die Gegenwart behandelt wird, war das nun nicht ganz so schlimm.

Aufgrund ihrer Leidenschaft für Bücher waren mir die Protagonisten schnell sympathisch. Gerne wäre ich sofort Mitglied in ihrem Bücherclub geworden, hätte mich mit ihnen über die ein oder andere Geschichte ausgetauscht. Der leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin passt hier perfekt zu der Handlung. Zudem trifft sie genau die richtige Mischung aus Büchern, Freundschaft und Liebe.

Ich muss gestehen, dass ich das Ende etwas vorhersehbar fand und schon durch den Klappentext ahnte, wie diese Geschichte wohl ausgehen wird. Doch solche Geschichten leben nun auch nicht unbedingt von der Spannung und dem überhaupt nicht wissen, was passieren könnte. Viel mehr leben sie von ihrer Atmosphäre und den Protagonisten. Dem warmen Gefühl von Geborgenheit, den sie ausstrahlen. Und genau das tut diese Geschichte.

Fazit:
Ein schöner Roman, dessen Ende etwas vorhersehbar ist, aber aufgrund des Themas Bücher eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt und richtig schön zu lesen ist.