Freitag, 26. August 2016

Rezension "Im Herzen der Vollmond"

Titel: Im Herzen der Vollmond
Autor: Natalie Luca
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-60110-7
Einbindungsart:ebook
Seitenzahl: 69
Preis: 1,49 €

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lilly ist mit dem Zug unterwegs, als dieser mitten in der Nacht in einer einsamen Gegend anhalten muss und nicht weiterfahren kann. Da Lilly nicht allein bei dem Zug zurückbleiben will macht sie sich auf die Suche nach der nächsten Straße und hoffentlich einem Telefon. Doch weit und breit findet sie leider zunächst einmal gar nichts, bis eine alte Dame sie mit in ihr Heimatdorf nimmt. Doch irgendetwas stimmt mit dem Dorf nicht und die Leute stehen ihr merkwürdig feindselig gegenüber.

Meine Meinung:
So, inzwischen habe ich ja einige dieser Kurzgeschichten von bittersweet gelesen, um einen ganz guten Vergleich zu haben. "Im Herzen der Vollmond" ist zwar recht düster, doch so richtig packen konnte es mich nicht.

Ich finde dies ist mal wieder ein typischer Fall von einer Geschichte, die eigentlich viel zu umfangreich für so wenig Seiten ist. Viel wird nur angerissen und nicht zu Ende erzählt. Vieles kann der Leser vermuten, doch aufgeklärt wird er nicht. Auch nicht wirklich, was es mit diesem Dorf auf sich hat. Auch das Ende finde ich in diesem Zusammenhang äußerst merkwürdig. Mir ist es zu offen, ich hätte mir mehr Erklärungen gewünscht.

Zu den Personen habe ich hier gar keinen Zugang gefunden. Weder mit Lilly, noch mit Julian oder einem der anderen Dorfbewohner wurde ich wirklich warm. Auch dies ist wohl der Kürze der Geschichte geschuldet, denn durch den wenigen Platz bekommen die Charaktere nicht wirklich Tiefe.

Schön finde ich allerdings den Schreibstil der Autorin. Besonders die Umgebung, die sie beschreibt, wird sofort vor meinen Augen lebendig. Ich konnte fast selbst spüren, wie gruselig es dort sein muss, fast lief mir eine Gänsehaut den Rücken runter, so authentisch und gut war das Setting beschrieben.

Fazit:
Eine Kurzgeschichte, die mich nicht so richtig überzeugen konnte. Ich fand sie eher etwas langweilig, wobei sie viel Potential hat. Leider bräuchte sie mehr Seiten, um dieses auszuschöpfen, denn so fehlen mir einfach total viele Erklärungen und ich tappe zu oft im Dunkeln. Schade!

Donnerstag, 25. August 2016

Rezension "Faktor Mensch im Verkauf"

Titel: Faktor Mensch im Verkauf
Autor: Holger Bröer
ISBN: 978-3-658-08987-0
Seitenzahl: 240
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 26,99 €

(c) Springer
Meine Meinung:  

Da ich ja selbst aus dem Verkauf komme, hat mich dieses Buch sehr interessiert. Ist der Faktor Mensch doch in vielen Betrieben schon verloren gegangen. Allerdings auf beiden Seiten, wie ich finde. Sowohl die Verkäufer vergessen oft, dass die Kunden Mensch mit Emotionen sind, die nicht nur ihr Geld da lassen, sondern auch Ernst genommen werden wollen, als auch die Kunden. Diese vergessen genauso, dass ihnen ein Mensch auf Fleisch und Blut gegenüber steht, der nicht dazu da ist, dass man seinen Müll bei ihm ablädt.

Mich interessierte natürlich hauptsächlich die letztere Seite, aber natürlich auch wie man auf Seiten der Verkäufer wieder für mehr Menschlichkeit sorgen kann. Allerdings habe ich wohl zu wenig auf den Untertitel "Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im VERTRIEB" geachtet. Denn leider geht der Autor kein einziges mal auf den klassischen Verkauf ein. Es geht immer nur um Firmen, die Kunden akquirieren müssen und nie darum, wie man im klassischen Verkauf vielleicht wieder mehr Menschlichkeit und Leidenschaft schafft. Hier muss ich jedoch sagen, dass ich selbst mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen bin und so natürlich etwas enttäuscht vom Inhalt war. Allerdings denke ich, dass das Buch für Menschen, die tatsächlich in solchen Firmen arbeiten, genau richtig sein könnte. Denn Bröer gibt hier viele Tipps, wie das, was auf dem Titel steht alles gelingt. Wie man seine Arbeit verbessert, den Kundenkontakt, wie man neue Kunden akquiriert.

Allerdings gab es auch zwei Dinge, die mich massiv gestört haben. Zum einen spricht der Autor die komplette Zeit über nur Männer an, wenn er Beispiele gib. Es wirkte auf mich irgendwann so, dass er nicht erwartete, dass auch Frauen sein Buch lesen würden. Das fand ich ziemlich ärgerlich und verdarb mir nach einer Zeit den Spaß an dem Buch. Zudem spricht Bröer, immer wieder über die Generation Y (zu der ich im Übrigen gehöre). Diese kommt bei ihm zu keinem Zeitpunkt wirklich gut weg. Viel merkt hakt er auf ihr rum und behauptet, diese Generation kenne keinen Ehrgeiz, kein Pflichtgefühl. Diese Aussage fand ich etwas anmaßend. Das mag sicher auf einige Teile dieser Generation zutreffen (wie auch auf jede andere Generation), doch kann man hier sicher nicht alle über einen Kamm scheren. Ich habe mich etwas persönlich angegriffen gefühlt. Auch wenn das sicher Kleinigkeiten sind, an denen ich mich aufhänge, so sind das doch Dinge, die mir sehr lange, sehr eindrücklich im Gedächtnis blieben und mir ein negatives Gefühl geben, wenn ich an das Buch denke.

Ansonsten muss man sagen, dass der Autor hier durchaus ein interessantes Werk geschaffen hat. Er beschreibt, wie sich der Verkauf von der Antike verändert hat. Besonders häufig und viel geht er natürlich auf die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf unseren Alltag und den Verkauf ein. Seine Erkenntnisse sind häufig in nicht nur kleinem Maße sehr erschreckend. Ich fand es extrem spannend zu lesen, wie beeinflusst doch unser Leben von eben jener Digitalisierung wird. Er geht zudem auf den Erfolg selbst und verschiedene Facetten der Menschlichkeit im Vertrieb ein.

Ich muss zugeben, dass manche Stellen doch etwas langatmig und dröge waren, da der Text sehr sehr lang und ohne die Unterbrechung durch ein  Bild oder auch nur eine Überschrift war. Und so teilte ich mir das Buch selbst immer wieder in kleine Abschnitte ein. Was mir jedoch gut gefiel, waren die verschiedenen, passenden Zitate jeweils am Kapitelanfang.

Fazit:
Ein Buch, von dem ich mir etwas mehr und ein bisschen etwas anderes erwartet hätte. Dass der Autor nur Männer anspricht und auf meiner Generation rumhackt, kam bei mir natürlich nicht besonders gut an. Das Thema Menschlichkeit im Vertrieb ist jedoch grundsätzlich gut und fundiert umgesetzt, nur halt nicht für Menschen, die wirklich nur im "klassischen" Verkauf arbeiten.

2,5 Kerzen

Rezension "Starke Geschichten zum Lesenlernen"

Titel: Starke Geschichten zum Lesenlernen
Autor: Tielmann/Rudel/Boehme
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-551-31533-5
Seitenzahl: 78
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 3,99 €

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Gestern habe ich euch schon ein Buch zum Lesenlernen vorgestellt. Heute kommt auch schon das zweite. Gestern ging es um Conni, heute habe ich ein Buch für euch, das gleich von drei Autoren geschrieben wurde. Drei Geschichten = Drei Autoren.

Auch in diesem Buch gibt es eine Conni-Geschichte, es gibt jedoch auch eine mit einem anderen Mädchen als Protagonistin und eine über Fußball mit einem Jungen als Protagonist. So ist für jedes Kind etwas dabei, egal ob Junge oder Mädchen.

Auch diese Geschichten finde ich schön, behandelt die eine doch sogar ein etwas schwierigeres Thema, nämlich das tragen einer Brille und das Lästern der anderen Kinder darüber. Auch beim Fußballthema, wird das Thema Außenseiter und Arroganz verarbeitet. Dies alles natürlich äußerst kindgerecht. Auch dieses Buch ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Von der Aufmachung her ist es wie auch das Conni-Buch. Es gibt Kapitel mit Bildern dazwischen, die das Kind schon bevor es lesen kann, ganz einfach benennen kann. Fragen zwischendurch, die sich auf die jeweiligen Themen der Geschichten, bringen Abwechslung beim Lesen. Einige Geschichten sind kompletter Text, die ein bisschen mehr Können verlangen. Auch hier gibt es wieder Wissenswertes zu den verschiedenen Themen der Geschichten gibt es wieder, was ich gelungen finde

Fazit:
Auch dieses Buch zum Lesenlernen gefällt mir sehr gut. Vor allem, dass es hier verschiedene Themen, sowohl für Jungen als auch für Mädchen gibt finde ich klasse!

Mittwoch, 24. August 2016

Rezension "Das große Conni-Buch zum Lesenlernen"

Titel: Das große Conni-Buch zum Lesenlernen
Autor: Julia Boehme
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31530-4
Seitenzahl: 74
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 3,99 €

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Conni-Bücher sind ja sicher den meisten von euch bekannt. Was ich besonders toll finde, ist dass diese Reihe mit den Kindern mitwächst. Heißt es gibt für ganz kleine ebenso Conni-Bücher, wie für über 10-Jährige. Conni wird natürlich immer älter und erlebt Abenteuer, die ihrem Alter entsprechen.

Bei diesem Buch handelt es sich, wie am Titel schon zu erkennen, um ein Buch zum Lesenlernen für Kinder ab 6 Jahren. Ganze drei Conni-Geschichten bietet das Buch, für einen kleinen Preis, was ich wirklich toll finde. Natürlich ist meine Tochter im Moment noch zu klein für dieses Buch, doch ich dachte mir, das schadet nicht, das schon dazuhaben und auch mal reinzulesen.

Da ich noch nie ein Conni-Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Die drei kurzen Geschichten haben mir wirklich sehr gut gefallen. Conni ist ein tolles kleines Mädchen, mit dem sich junge Leserinnen sicher super identifizieren können. Die Geschichten sind harmlos und schön geschrieben.

Das Buch ist in unterschiedliche Abschnitte aufgeteilt. Da gibt es einen, da sind einzelne Worte immer durch Bilder ersetzt. Dies kann man Kindern also schon super vorlesen, wenn sie noch nicht so gut lesen können, bzw. sie können trotzdem schon ein bisschen mitmachen, in dem sie einfach immer sagen, was das für Bilder sind. Dann gibt es auch einen kompletten Text, für den man schon etwas besser lesen können muss. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder kleine Rätsel, die dafür sorgen, dass die Kinder den Text auch aufmerksam lesen, denn nur so können sie die Fragen beantworten. Was ich ebenfalls sehr schön finde, ist die Seite mit Wissenswertem zwischendurch. Da gibt es Infos zu den jeweiligen Themen der Geschichten, was sicherlich auch für Kinder sehr interessant ist.

Fazit:
Ein tolles Buch für Kinder ab 6 zum Lesenlernen. Schöne Geschichten, interessante Fragen und Wissenswertes zu den jeweiligen Themen der Geschichten, machen das Buch sehr gelungen. Der kleine Preis ist natürlich ein weiteres Argument, welcher für dieses Buch spricht.

Dienstag, 23. August 2016

Rezension "Hope & Despair - Hoffnungsnacht"

Titel: Hope & Despair - Hopffnungsnacht
Autor: Carina Mueller
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60221-0
Seitenzahl: 332
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler, für alle die Band 1 nicht kennen! 

(c) Impress
Zum Inhalt:
Hope und Despair sind weiter auf der Flucht vor dem gnadenlosen Oberst. Doch nicht alleine, nein fast alle ihrer Schwestern sind auch mit dabei. Als jedoch zwei von ihnen verschwinden ist Hope in großer Sorge. Spätestens als ein blondes, totes Mädchen auftaucht, ist Hope völlig außer sich. Gemeinsam mit Despair und Vic versucht sie herauszubekommen, was hinter all dem steckt und merkt dabei nicht, dass sie in großer Gefahr schwebt.

Meine Meinung:
Der erste Band von Hope & Despair, hat mir sehr gut gefallen *KLICK*. Zum Glück hatte ich gleich den zweiten Band auf meinem Reader, sodass ich nahtlos weiterlesen konnte. 
Zunächst gefiel mir dieser zweite Band nicht ganz so gut, wie der erste. Die Story kam lange nicht in Gang und hatte vor allem im Mittelteil ziemlich viele Längen. Ich kam darum nur langsam vorwärts und begann mich zu fragen, wann denn nun endlich etwas passieren würde.

Doch dann kam plötzlich Fahrt in die Geschichte und es wurde richtig spannend. Gemeinsam begleitete ich Despair und Hope bei ihren riskanten Manövern und zitterte mit ihnen, wenn sie sich in Gefahr befanden. Selbst als es immer mehr auf das Ende zuging, konnte ich noch nicht im mindesten erahnen, wohin das ganze laufen sollte. Und prompt erwischte mich die Autorin mit dem Ende kalt. DAS kann nicht ihr Ernst sein *heul*. Wo ist Band 3, wenn man ihn so dringend braucht. Ich saß völlig entgeistert vor meinem Reader. Blätterte hektisch vor, in der Hoffnung wenigstens eine Info vom Erscheinen des 3. Bandes zu bekommen, doch leider nichts. Das Ende ist sowas von spannend und letztendlich auch sooooo böse. Viele Geschichten leiden ja unter dem Ende, bzw. bekommen von mir eine durchaus nicht besonders gute Bewertung, wenn das Ende alles zunichte gemacht hat. Doch hier ist das Ende echt fantastisch. Bis zu den letzten 5 Seiten ahnte ich überhaupt nicht, was gleich passieren würde. WOW!

Neben dem Ende gefiel mir auch wieder der Schreibstil der Autorin und die abwechselnde Sicht, aus der erzählt wird, einmal von Hope, dann wieder von Despair, ziemlich gut. Auch ihre Idee die Gefühle der Menschen zu verkörpern, finde ich immer noch total klasse. 

Die langsame Annäherung zwischen Hope und Despair war richtig süß. In genau dem richtigen Tempo, nichts wurde übereilt. Auch die beiden Charaktere sind wieder extrem stark. Ein wenig störte mich nur, dass ein paar der anderen Charaktere zu schnell die Seiten wechselten oder handzahm wurden. Das passte einfach nicht so richtig ins Bild und war für mich etwas unglaubwürdig.

Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der zwar im Mittelteil einige Schwächen aufweist, jedoch mit einem bombastischen und sehr gemeinen Ende punkten kann. Wo bleibt Band 3?

Rezension "Das muss (kann) Liebe sein"

Titel: Das muss (kann) Liebe sein
Autor: Katja Kessler
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN978-3-431-03946-7
Seitenzahl: 352
Einbindungsart: Paperback
Preis: 14,99 €

(c) Lübbe
Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sachbuch, bei dem ich mir erhofft hatte, dass es auf humorvolle Weise auf Beziehungen und Ehen eingeht.

Dies tut die Autorin auch durchaus. Doch trifft sie meinen Humor dabei oft nicht. Vieles war mir deutlich zu oberflächlich, viel ging nur um Sex. Besonders ein Beispiel störte mich hier sehr ... man solle doch quasi darüber hinwegsehen wenn der Partner fremdgeht, dass er einen für die Affäre verlässt ist so oder so statistisch eher unwahrscheinlich. Das ist so einer der Punkte, über die ich überhaupt nicht lachen konnte.

Schön fand ich jedoch die grundsätzliche Mischung des Buches. Kessler erzählt aus ihrer eigenen Ehe (zumindest lässt sie das den Leser glauben), zudem berichtet sie aber auch über verschiedene Untersuchungen oder Befragungen von Menschen. Zudem bemüht sie immer wieder Statistiken, was ich durchaus interessant fand. Diese Mischung gefiel mir sehr gut, fand ich eine tolle Idee.

Zwischendurch, meistens am Beginn eines Kapitels, gibt es diverse Cartoons, die sich humorvoll mit dem Thema des Kapitels beschäftigen. Auch diese ließen mich ab und zu schmunzeln.

Die Idee der Autorin verschiedene Phasen einer Beziehung zu beschreiben ist grundsätzlich gut, tut sie dies teilweise sogar recht ernsthaft. Doch ich merkte im Verlauf des Buches, dass einfach das Wenigste auf mich und meinen Mann zutrifft, weswegen ich mich von dem Buch so gut wie gar nicht angesprochen gefühlt habe. Viel mehr hatte ich Mitleid mit den Paaren, bei denen das tatsächlich so ist.

Fazit:
Letztendlich ist dieses Buch für mich eher eine Enttäuschung. Besonders die oberflächlichen Themen und Aussagen der Autorin, stießen mir das ein oder andere Mal etwas sauer auf, der Humor traf einfach nicht mein Humorzentrum. Schade!

Rezension "Oma schreit der Frieder"

Titel: Oma schreit der Frieder
Autor: Gudrun Mebs
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551371034
Seitenzahl: 123
Einbindungsart: ebook
Preis: 5,99 €
Alter: Ab 5 

(c) Carlsen
Meine Meinung:
"Oma schreit der Frieder, und zupft an Omas Rock". Viele von euch werden diesen Satz sicherlich gut kennen. Mir jedenfalls ist er aus meiner Kindheit noch sehr gut im Gedächtnis. Oma und Frieder waren eine meiner vielen Gutenachtgeschichten, die meine Eltern mir vorgelesen haben.

Als es dann die ersten drei Bände im Schuber zu kaufen gab, zögerte ich nicht lange. Damals wusste ich zwar noch nicht ob ich selbst mal Kinder haben werde, aber solche Klassiker gehören einfach in jede Bibliothek. Und wenn sie dann auch noch in so einem schönen Schuber zu haben sind, muss ich einfach zugreifen. Jetzt bin ich natürlich sehr froh, dass ich das gemacht habe. Ich freue mich schon, wenn ich diese Geschichten in einigen Jahren meiner Tochter vorlesen kann.

Jetzt dachte ich allerdings, schaue ich einfach selbst nochmal rein, frische meine Erinnerungen auf. Natürlich hatte ich das Buch ziemlich schnell gelesen. Wenig Seiten, immer wieder Bilder dazwischen. Der Wahnsinn war, dass ich mich tatsächlich an viele Geschichte noch erinnern konnte. Es scheint also so, als hätten meine Eltern mir das Buch nicht nur einmal vorgelesen ;D

Die Geschichten sind alle recht kurz. Keine hat mehr als 10 Seiten. In der Regel eher 5-7. Vom Inhalt her hängen die einzelnen Geschichten nicht zusammen. Man kann also immer wahllos eine rauspicken, die vielleicht gerade zur Stimmung passt und diese dann lesen. Man erfährt auch nicht wirklich viel über Frieder und seine Oma, bspw. warum er bei seiner Oma lebt. In jeder Geschichte wird wirklich nur der Schwerpunkt auf das jeweilige Thema gelegt.

Ich muss zugeben, dass ich bei manchen Geschichten kurz erschrocken überlegen musste, ob ich die wirklich meiner Tochter vorlesen möchte. Denn Frieder ist schon immer wieder ganz frech. Aber ich kann mir vorstellen, dass gerade diese frechen Sprüche und die lockere Art der Oma bei Kindern super ankommen. Ich weiß jetzt auf jeden Fall wieder was ich meiner Tochter da mal vorlesen werde und kann den Klassiker nur jedem empfehlen. Die Bilder von Rotraut Susanne Berner runden die Geschichte perfekt ab und geben den Kindern zwischendurch auch immer mal wieder was zum Gucken.

Fazit:
Ein Kinderbuchklassiker, den ich selbst schon als Kind geliebt habe. Ein frecher kleiner Junge, der bei seiner Oma lebt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Geschichten die schön kurz sind und nicht zusammenhängen versprechen kurzweiliges Lesevergnügen für klein und groß.

Montag, 22. August 2016

[Buchvorstellung] Carlsen-Summer-Reading-Challenge "Hinter den Buchstaben"

Huhu ihr Lieben,

auch heute gibt es wieder eine Buchvorstellung im Rahmen der Carlsen-Summer-Reading-Challenge von mir. Und zwar geht es heute um "Hinter den Buchstaben" von Felicitas Brandt. Bei diesem Buch handelt es sich auch um ein e-short, also quasi kurze knappe Lektüre für Zwischendurch.

(c) Carlsen

Klappentext: (c) Carlsen

Himmelsgrün – Buchgeflüster – Winterfrühling...
Faith fühlt sich nur an einem Ort wirklich wohl: in der Bibliothek. Doch plötzlich befindet sie sich in den Geschichten, die hinter den Buchstaben liegen. Und sie soll ausgerechnet den legendären (und extrem charmanten) Robin Hood retten

Rezension "Auf dem Bauernhof"

Titel: Auf dem Bauernhof
Autor: Barbara Jelenkovich
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-551-05350-3
Einbindungsart: unkaputtbares Material
Preis: 2,99 €


(c) Carlsen
Meine Meinung:
Ich habe euch ja schon ein Buch aus dieser Reihe vorgestellt. "Wir essen" ab 9 Monaten. Heute stelle ich euch ein anderes vor, welches ich meiner Tochter bisher noch nicht gegeben habe, da sie dafür noch etwas zu klein ist, sprich das Buch ist auch noch völlig intakt :D

"Auf dem Bauernhof" ist nämlich ab 18 Monaten. Es unterscheidet sich darum auch deutlich von dem Titel "Wir essen". In diesem Buch dreht sich ja alles um den Bauernhof. Und so lernen die Kinder die Tiere, die es dort gibt kennen oder auch was es dort für Fahrzeuge oder Tiere gibt. Im Vergleich zu "Wir essen" gibt es hier einfach deutlich mehr Bilder auf einer Seite. War es dort noch pro Seite ein Bild, so sind es hier deutlich mehr. Zudem sind die Bilder natürlich deutlich kleiner und detaillierter.

Ich finde es klasse, dass diese Reihe mitwächst. Also für kleine und etwas größere Kinder gibt. Denn sicher werden die Kinder mit 18 Monaten auch noch das ein oder andere in den Mund nehmen oder rabiat damit umgehen, weswegen auch hier ein unkaputtbares Buch gar nicht schlecht ist.

Auch das Thema Bauernhof finde ich natürlich schön. Tiere sind immer toll für Kinder, weswegen dieses Buch natürlich bei uns einziehen musste. Die Bilder gefallen mir wirklich gut. Auch hier sind sie schön kindgerecht und liebevoll gemacht. Auch gegen das Material gibt es wieder nichts einzuwenden. Eine Reihe die mich restlos überzeugt hat! 

Fazit:
Die lästigen Papierfetzen im Mund sind Geschichte. Das Buch überzeugt durch wunderbare Bilder und natürlich ein Thema, das allen Kindern Freude macht.

Sonntag, 21. August 2016

[Loewe-Bloggeraktion] Derek Landy "Demon Road"

Huhu meine Lieben,

zur späten Stunde habe ich mal wieder eine Bloggeraktion vom Loewe-Verlag für euch. Wir Blogger bekommen wieder die tolle Chance 1 von 10 Vorabexemplaren zu gewinnen. Dieses Mal vom Titel "Demon Road" von Derek Landy. Da ich noch nichts von dem Autor gelesen habe, würde ich mich darüber besonders freuen!


Nähere Infos zu dem Titel findet ihr hier *KLICK*